Frank Boldt wurde am 16.01.1987 in Zschopau, nahe Chemnitz, geboren. In seinen jungen Jahren lernte er vor der Grundschule Rechnen und während der Grundschule Lesen und Schreiben. Von jeher waren seine Interessen eher technischer, mathematischer Art. Nach der Grundschule besuchte er das Gymnasium. Während dieser Zeit und mit dem Aufkommen erschwinglicher PCs wuchs sein Interesse und seine Begeisterung für das Programmieren. Als Ausgleich zum mathematisch, technischen Streben lernte er in dieser Zeit Keyboardspielen. Während seiner Schulzeit hatte er keinerlei Probleme die gewünschten Leistungen zu erbringen. Er lernte die englische und französische Sprache lesen und schreiben zu können und absolvierte in der 9. Klasse ein Praktikum an der Sternwarte Drehbach. Im Jahr 2005 beendete er seine Schulzeit mit einem Abitur der Durchschnittsnote 1,9. Im selben Jahr hatte er auch den Führerschein für die Klassen A,B,M,L erhalten. Danach begann ein neuer Abschnitt seines Lebens.

Er beschloss, sich für ein Diplom-Physikstudium an der Technischen Universität Chemnitz einzuschreiben und immatrikulierte sich am 1. Oktober 2005. Er wurde jedoch zum 1. Januar 2006 zur Bundeswehr eingezogen und musste in Pfreimd, nahe Weiden, seine Wehrdienstzeit ableisten, danach konnte das für zwei Semester pausierte Studium beginnen. Das Grundstudium konnte er mit einer Vordiplomsnote von 1,7 im Juli 2008 abschließen. Momentan befindet er sich im Hauptstudium und ist optimistisch, sein Diplom-Studium am 30. September 2011 beendet zu haben. Während seiner Studienzeit lernte er die Grundzüge der polnischen Sprache und vertieft zur Zeit seine Englischkenntnisse.

Während seines Studiums arbeitete er in verschiedenen Hiwi-Stellen. Seine erste Aufgabe bestand darin, die spektrale Transmissions- und Reflexionsfunktion eines dichroitischen Spiegels im sichtbaren Spektralbereich zu bestimmen. Dazu wurde der entsprechende Messstand mit einem Spektrometer aufgebaut. Nach Erledigen dieser Aufgabe wurde er gebeten, eine Website für die DAAD Summerschool 2009 an der TU-Chemnitz zu programmieren. Hierbei beschränkte sich die Aufgabe hauptsächlich darauf, das Anmeldeformular und dessen Funktionen zu programmieren und die Erstversion der Website zu erstellen. Daran anschließend übernahm er eine weitere Stelle zur Kalibrierung eines Fabry-Pero-Interferometers mittels einer CO-Gaszelle und einem Distributed-Feedback-Lasers. Zur Zeit beschäftigt er sich damit, einen digitalen Holographie Messstand aufzubauen. Dazu entwickelte und schrieb er eine Software zur Simulation von Fourier- und Fresnelhologrammen.