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Informations-Kommunismus

Nach diesem Artikel aus dem Tagesspiegel muss ich zum Informationskommunismus aufrufen. Informationen dürfen KEIN GELD kosten. Schon diese dämliche Erfindung namens "PATENT" ist stellenweise schlecht. Viele Errungenschaften werden durch Idealisten geschaffen und durch Patentrechtler wirtschaftlich ausgebeutet. Meiner Meinung nach sollten Dienstleistungen teurer und Informationen billiger, sogar kostenlos werden. Wie im oben genannten Artikel von einem Geburtsfehler des Internets zu reden, nur weil es ein Medium ist, in dem freie Inhalte publiziert werden können, ist blanker Hohn. In diesem Sinne kann man nur sagen: Support Wikileaks! Alle Menschen haben ein Recht auf Informationen, nur Informationen/Wissen ermöglicht es einem Individium seiner jetzigen Situation zu entfliehen. In diesem Sinne ist das Internet die größte Errungenschaft der Menschheit und damit NATÜRLICH die größte und schwerste Prüfung...

(© 18.01.2011, MotW)

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Great Pacific Garbage Patch

Ja, man mag es kaum glauben, aber das gibt es wirklich.

Aufgrund recht beständiger Strömungen in unseren Weltmeeren entstehen über lange Zeit beständige Wirbel. Müll, der einmal in diesen Wirbel gelangt ist, hat es ziemlich schwer da wieder herauszukommen. Besonders nichtverrottender Müll, wie Plastiktüten, Spritzen, Kunststoffverpackungen, treiben im Durschnitt 10 bis 20 Jahre in diesem Strudel und verdrecken unseren Heimatplaneten Erde. 80 % dieses Mülls sinkt auf den Boden. Die Größe des Müllhaufens im Pazifik ist etwa dreimal so groß wie Spanien, und es befinden sich etwa 3,5-100 Millionen Tonnen Müll dort. Ja die Zahlen schwanken ziemlich, aber man findet so einiges im Netz. Mit diesen Zahlen ergibt sich, dass sich etwa 700'000-20'000'000 t Müll an der Oberfläche treiben. Das treibende Material muss folglich eine Dichte kleiner 1 g/ccm haben, also nehmen wir mal an 0,9 g/ccm , dann wäre die mit Müll bedeckte Fläche (bei etwa 1mm Schichtdicke) etwa 780'000'000 qm bzw. 780-22'230 qkm. Spanien hat etwa eine Größe von etwa 500'000 qkm. Damit ergibt sich, das im pazifischen Wirbel etwa 0,05 - 1,5 % der Oberfläche mit Müll bedeckt sind. Das erklärt auch, warum man diesen Wirbel z.B. nicht in Google Earth sehen kann. Nichtsdestotrotz ist das ein untragbarer Zustand. Aber, da sich das alles in internationalem Gewässer abspielt, wird es wohl kaum jemanden stören...

(13.01.'11 - 17:33 MEZ)


http://www.treehugger.com/galleries/2009/05/great-pacific-garbage-patch.php
http://www.independent.co.uk/environment/the-worlds-rubbish-dump-a-garbage-tip-that-stretches-from-hawaii-to-japan-778016.html

(© 18.01.2011, MotW)

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Sonnenenergie!?!

Vor einiger Zeit hatte ich mir mal die Frage gestellt, ob das mit der Sonnenenergie nun wirklich funktionieren würde. Also kann die Menschheit nur von der Sonne leben.

Diese Frage hatte ich versucht zu beantworten. Doch leider sind mir ein paar Fehler untergekommen. Jetzt die korrigierte Darstellung:

Die projezierte Fläche von der Erdkugel Richtung Sonne, also die effektive Fläche, die von der Sonne bestrahlt wird hat eine Größe von Pi mal dem Radius ins Quadrat. Der Radius der Erde beträgt rund 6370km. Damit ergibt sich eine Fläche von etwa 127500 Giga-Quadratmeter(entspricht 127'500'000 Quadratkilometer). Pro Quadratmeter liefert die Sonne im Durchschnitt 1367 Watt pro Quadratmeter, wenn man die Verluste durch die Atmosphäre vernachlässigt. Damit käme eine Leistung von 175'000'000 GigaWatt auf der Erde an. Das klingt ziemlich viel. Nun stellt sich die Frage, was verbraucht die Erde an Energie?

Nach kurzer Recherche findet man zum Beispiel etwa 18000 GigaWatt [16300 Mrd.kWh/Jahr = 58,7 Mrd.Mrd. Joule pro Jahr entspricht 1,8 TeraJ/s=18000 GigaWatt], sucht man weiter findet man: 500 ExaJoule( Mrd.Mrd.Joule) pro Jahr. Rechnet man das in Watt um, ergibt sich etwa 15855GigaWatt. Zu diesem Energieverbrauch muss man nun aber noch den Energieverbrauch der Landlebewesen an sich beachten. Ein Mensch zum Beispiel verbraucht etwa 2500 kcal pro Tag. Dies entspricht einer durschnittlichen Leistung von 145 Watt. Auf die Weltbevölkerung hochgerechnet sind dies 1000 GigaWatt. Der Energieverbrauch der Menschen an sich fällt also nicht so wirklich ins Gewicht. Der Erdenergieverbrauch liegt also in der Größenordnung von 20000 GigaWatt. Nun muss man aber die ganzen Verluste berücksichtigen. Durch die Erdatmosphäre werden etwa 30% zurückgestreut. Es bleiben also noch 52,5 Mill. GigaWatt übrig. Desweiteren ist nur etwa 30% der Erdoberfläche Festland, d.h. es bleiben nur noch 16 Mill. GigaWatt übrig. Der Wirkungsgrad von Solarzellen beträgt etwa 20%, aber seien wir mal optimistisch, indem wir zum Beispiel mit der Sonnenenergie Wasser verdampfen, und nehmen einen Wirkungsgrad von 50% an. So würde man, wenn man den kompletten bewohnbaren Erdboden zupflastert eine Leistung von 8 Mill. GigaWatt erhalten.

Wir müssten also nur ein 400 stel der Kontinente OPTIMAL bedecken. Und das ist wieder der Knackpunkt. Aufgrund der Erdkrümmung kann man die Sonnenenergie nicht optimal nutzen. Weiterhin stören zum Beispiel solche Effekte wie Schattenwurf. Um das zu berücksichtigen schätzen ich mal ab, wir brauchen ein Viertel mehr an Platz. Desweiteren brauchen wir nochmal die doppelte Fläche, da aufgrund der Erddrehung festinstallierte Anlagen immer nur einen halben Tag Sonnenschein haben. Beachtet man noch den Sonnenverlauf, so ergibt sich das man etwa noch ein 100stel der Kontinentalfläche braucht. Demnach müsste eine Fläche von etwa 1'530'000 Quadratkilometern bedeckt werden. Das ist etwa 4-mal die Fläche Deutschlands
bzw. etwa 17% der Fläche der Sahara. Nimmt man nun die komplette Fläche des subtropischen Trockengebiete, welche meist ungenutzt ist, die etwa 31'000'000 Quadratkilometer groß ist, so müssten also nur 5 % dieser ungenutzten Flächen zur Energiegewinnung genutzt werden. Es ist daher durchaus vorstellbar, dass man die Erde ohne eingelagerte Energiequellen (Kohle, Erdgas, fossile Brennstoffe, Atomkraft) versorgen kann.

(18.01.'11 - 18:12 MEZ)

(© 24.05.2011, MotW)

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.:Trisquel:.

Trisquel ist eine GNU/Linux-Distribution, die auf Ubuntu aufbaut, aber ausschließich Software benutzt, welche den Bedingungen der Free Software Foundation genügen. Die Free Software Foundation steht für freie Software. Aber nicht im Sinne von "free beer", sondern im Sinne von "free speech". In diesem Sinne kann ich nur den Slogan von Trisquel wiederholen:

Befreie Dich selbst!

Mit mächtigen Werkzeugen, wie wxMaxima, meiner Meinung nach DAS COMPUTER-ALGEBRA-SYSTEM, das frei zugänglich ist. Weitere Schmankerl sind Marble,gnuplot,GIMP,Inkscape und viele, viele mehr.

(© 18.01.2011, MotW)

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Physik mit Papier und Bleistift


Selber denken macht klug,
Selber machen - demütig,
Selber leben - glücklich.

(© 30.01.2011, MotW)

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